{"id":66,"date":"2021-01-17T19:15:59","date_gmt":"2021-01-17T19:15:59","guid":{"rendered":"https:\/\/prototype2.broker.ba\/?p=66"},"modified":"2021-03-21T21:39:04","modified_gmt":"2021-03-21T21:39:04","slug":"zweiter-sonntag-nach-epiphanias","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neuen.evkikreta.de\/index.php\/2021\/01\/17\/zweiter-sonntag-nach-epiphanias\/","title":{"rendered":"Zweiter\u00a0Sonntag\u00a0nach\u00a0Epiphanias"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><b>\u00a0<\/b><\/strong>Liebe\u00a0Leserinnen\u00a0und\u00a0Leser,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">wie sch\u00f6n w\u00e4re es, mal wieder ausgelassen und mit vielen Menschen ohne Abstand\u00a0und\u00a0Gesichtsmaske\u00a0feiern\u00a0zu\u00a0k\u00f6nnen!\u00a0Oftmals\u00a0w\u00fcnschen\u00a0sich\u00a0feier-freudige\u00a0Menschen, sie k\u00f6nnten aus Wasser Wein machen. In solchen Zusammenh\u00e4ngen wird\u00a0wohl keine biblische Geschichte h\u00e4ufiger erw\u00e4hnt als die Wundergeschichte von der\u00a0Hochzeit zu Kana. Diese Geschichte geh\u00f6rt zu den allerbekanntesten Abschnitten der\u00a0Bibel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei sehen manche voller Hochachtung auf das Wunder der Wandlung von Wasser\u00a0in Wein \u2013 und sehen sich in ihrer Freude \u00fcber alkoholische Getr\u00e4nke durch Jesus\u00a0best\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere beschleicht leise Skepsis: Sollte Jesus wirklich keinen Blick f\u00fcr die Gefahren\u00a0des Alkohols gehabt haben? Unter Alkohol-Kranken ist der Sinn dieser Geschichte\u00a0zumindest\u00a0umstritten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute haben wir die Gelegenheit, uns mit dieser wunderbaren Geschichte aus dem\u00a0Johannes-Evangelium\u00a0ausf\u00fchrlicher\u00a0zu befassen\u00a0(Joh\u00a02,1-11):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galil\u00e4a, und die Mutter Jesu war da.\u00a0 Jesus aber und seine J\u00fcnger waren auch zur Hochzeit geladen.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Undals\u00a0der\u00a0Wein\u00a0ausging,\u00a0spricht\u00a0die\u00a0Mutter\u00a0Jesu\u00a0zu\u00a0ihm:\u00a0Sie\u00a0haben\u00a0keinen\u00a0Wein<\/li>\n<li>Jesusspricht\u00a0zu\u00a0ihr:\u00a0Was\u00a0habe\u00a0ich\u00a0mit\u00a0dir\u00a0zu\u00a0schaffen,\u00a0Frau?\u00a0Meine\u00a0Stunde\u00a0ist\u00a0noch\u00a0nicht gekommen.<\/li>\n<li>SeineMutter\u00a0spricht\u00a0zu\u00a0den\u00a0Dienern:\u00a0Was\u00a0er\u00a0euch\u00a0sagt,\u00a0das<\/li>\n<li>Esstanden\u00a0aber dort\u00a0sechs\u00a0steinerne\u00a0Wasserkr\u00fcge\u00a0f\u00fcr\u00a0die\u00a0Reinigung nach\u00a0j\u00fcdischer\u00a0Sitte,\u00a0und\u00a0in\u00a0jeden gingen\u00a0zwei\u00a0oder\u00a0drei\u00a0Ma\u00dfe.<\/li>\n<li>Jesusspricht\u00a0zu\u00a0ihnen:\u00a0F\u00fcllt\u00a0die\u00a0Wasserkr\u00fcge\u00a0mit\u00a0Wasser!\u00a0Und\u00a0sie\u00a0f\u00fcllten\u00a0sie\u00a0bis<\/li>\n<li>Under\u00a0spricht\u00a0zu\u00a0ihnen:\u00a0Sch\u00f6pft\u00a0nun\u00a0und\u00a0bringt&#8217;s\u00a0dem\u00a0Speisemeister!\u00a0Und\u00a0sie\u00a0brachten&#8217;s ihm.<\/li>\n<li>Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nichtwusste,\u00a0woher\u00a0er\u00a0kam\u00a0\u2013\u00a0die\u00a0Diener\u00a0aber\u00a0wussten&#8217;s,\u00a0die\u00a0das\u00a0Wasser\u00a0gesch\u00f6pft\u00a0hatten, ruft der Speisemeister den Br\u00e4utigam<\/li>\n<li>und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunkensind,\u00a0den geringeren; du\u00a0aber\u00a0hast\u00a0den guten Wein\u00a0bis\u00a0jetzt\u00a0zur\u00fcckbehalten.<\/li>\n<li>Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galil\u00e4a, und eroffenbarte\u00a0seine Herrlichkeit.\u00a0Und\u00a0seine\u00a0J\u00fcnger\u00a0glaubten an ihn.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Leserinnen und Leser, auf den ersten Blick scheint dieses Wunder wenig sinnvoll. Es ist wohl auch kein Wunder des Neuen Testaments so oft angezweifelt worden wie dieses. Warum? Nicht deshalb, weil es nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Es ist so m\u00f6glich oder unm\u00f6glich wie alle anderen Wunder. Aber es scheint sinnlos zu sein. Wenn ein Blinder sehend oder ein Geh\u00f6rloser h\u00f6rend wird, hat das Sinn; das ist ein Zeichen f\u00fcr das Erbarmen Gottes. Aber dass eine Hochzeitsgesellschaft Wein bekommt&#8230; wozu eigentlich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob wir doch einen tieferen Sinn finden? Zuerst k\u00f6nnen wir die Geschichte lesen als spannende Erz\u00e4hlung einer peinlichen und dann doch \u00fcberraschend freudigen Situation einer Hochzeitsfeier: Das Dorf Kana in Galil\u00e4a ist ein kleiner unbedeutender Ost westlich des Sees Genezareth. In diesem Ort feiert man gerade Hochzeit. Sind es 100 oder gar 200 Personen? Die Erz\u00e4hlung beschr\u00e4nkt sich auf Andeutungen. Bis heute werden Hochzeiten im Mittelmeerraum gerne gro\u00df gefeiert. Dass allerdings sechs Steinkr\u00fcge f\u00fcr die rituelle Reinigung vorhanden waren und auch ein Speisemeister beauftragt war, deutet an, dass hier ein gro\u00dfes Fest gedacht ist. Erw\u00e4hnt wird, dass sich Jesus und seine Freunde sowie auch seine Mutter auf der Feier befinden. \u00dcbrigens wird der Name der Mutter von Jesus im Johannes-Evangelium nirgends erw\u00e4hnt. Dann wird uns die Situation vorgestellt, die bis heute jeden Gastgeber peinlich ber\u00fchrt: Der Wein ist ausgetrunken, kein Vorrat mehr da, kein Laden offen zum \u201eschnell mal was holen\u201c. Die Mutter Jesu denkt praktisch, wie die meisten M\u00fctter: sie rollt symbolisch den roten Teppich aus und will ihren Sohn Jesus in Szene setzen: Sie traut ihm eine L\u00f6sung des Problems zu. Selbst als Jesus sie deutlich abweisend in ihre Schranken weist, bleibt sie nicht still, sondern hebt ihren Sohn in den Rang des Hausherrn: Was er an Anweisungen gibt, soll befolgt werden. Man kann hier schon entdecken, wie die Worte \u00fcber die Wundergeschichte hinaus ragen: \u201eWas er euch sagt, das tut!\u201c Dieser Satz klingt wie die Aufforderung des Evangelisten f\u00fcr das ganze Leben. Im Tun des von Jesus Gesagten liegt das Heil f\u00fcr das Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie in jeder Wundergeschichte wird dann der Blick auf das Wunder Geschehen gerichtet. Sechs Steinkr\u00fcge werden auf das Wort Jesu hin mit Wasser randvoll gef\u00fcllt \u201ebis obenan\u201c. Eine Menge Wasser: ein hier genanntes Ma\u00df sind knapp 40 Liter. In\u00a0jeden Krug gingen zwei bis drei Ma\u00df, also rund 100 Liter. Bei sechs Kr\u00fcgen sind das\u00a0600 Liter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spannungsvoll zwischen Wissen und Nicht-Wissen wird die Szene vorgestellt, in der\u00a0aus den Wasserkr\u00fcgen gesch\u00f6pft und dem Speisemeister zum Probieren gereicht\u00a0wird. Jetzt schmeckt der Speisemeister nicht Wasser, sondern Wein, sehr guten Wein,\u00a0von weitaus besserer Qualit\u00e4t als der bisher auf dem Fest ausgeschenkte. Eigentlich\u00a0viel\u00a0zu\u00a0schade\u00a0f\u00fcr\u00a0die\u00a0schon\u00a0angetrunkenen\u00a0Festg\u00e4ste.\u00a0Doch\u00a0kann\u00a0nun\u00a0das\u00a0rauschende Fest mit bestem Wein bis zum Vollrausch fortgesetzt werden. 600 Liter\u00a0Wein! Dem Wundert\u00e4ter Jesus sei Dank! Er l\u00e4sst auch fr\u00f6hlich feiernde Menschen\u00a0nicht\u00a0aus\u00a0dem\u00a0Blick.\u00a0Ein\u00a0deutscher\u00a0Theologie-Professor\u00a0hat\u00a0geschrieben:\u00a0\u201eAllen\u00a0verklemmten Moralisten und unfrohen Asketen zum Trotz wird in dieser Geschichte\u00a0das Verlangen nach Lebensfreude, die im Weingenuss zum Ausdruck kommt, positiv\u00a0aufgenommen\u00a0und\u00a0ihm Erf\u00fcllung\u00a0verhei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch mit dieser Sicht auf die wunderbare Geschichte von der Wandlung des Wassers\u00a0in Wein auf der Hochzeit zu Kana m\u00f6chte ich diesen Abschnitt nicht beiseite legen. Da\u00a0muss doch noch mehr zu entdecken sein \u2013 und es ist noch eine Menge Spannendes\u00a0zu\u00a0entdecken:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus anderen Zusammenh\u00e4ngen wissen wir, dass im Johannes-Evangelium alles mit viel Sinn-Bedeutung angeordnet ist. Da lesen wir zu Beginn unseres Abschnittes \u201eAm dritten Tag\u201c &#8211; nat\u00fcrlich denken viele sofort an das Glaubensbekenntnis: Am dritten Tage auferstanden von den Toten. Ostern als das Fest der \u00dcberwindung des Todes, als Fest des Lebens \u00fcber jedes Dunkel hinaus ist angedeutet. Die Zeit des Heils ist \u201eam\u00a0dritten\u00a0Tage\u201c\u00a0angebrochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch die folgende Bedeutung des dritten Tages k\u00f6nnen wir denken: in der j\u00fcdischen Z\u00e4hlung der Wochentage hat nur der siebte Tag einen Namen, Sabbat. Der dritte Tag ist im Deutschen der Dienstag, und in Israel und im Judentum ist dieser Tag ein beliebter Hochzeitstag. Ob dieser Tag schon damals zur Zeit Jesu so eng mit\u00a0Hochzeiten\u00a0verbunden\u00a0war, ist\u00a0allerdings\u00a0nicht\u00a0sicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mich l\u00e4sst als zweites aufmerken, dass die Wasserkr\u00fcge, die f\u00fcr die rituelle Reinigung\u00a0bereit stehen, f\u00fcr das Wandlungswunder verwendet werden. Die Anwesenheit dieser\u00a0Kr\u00fcge zeigt eine tiefe Fr\u00f6mmigkeit und das Bewusstsein, auch in der Feier einer\u00a0Hochzeit vor dem heiligen Gott zu stehen und den Lebensweg auch im Alltag vor ihm\u00a0zu\u00a0verantworten.\u00a0Darum\u00a0kennt\u00a0das\u00a0Judentum\u00a0bis\u00a0heute\u00a0die\u00a0Praxis\u00a0ritueller\u00a0Waschungen vor allem\u00a0der H\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch in der Wandlung des Wassers in Wein steckt die Umwertung des j\u00fcdischen\u00a0Rituals. Aus den Kr\u00fcgen j\u00fcdischer Fr\u00f6mmigkeit ist nichts mehr zu holen. Das Wasser\u00a0menschlicher\u00a0Fr\u00f6mmigkeit\u00a0wird\u00a0verwandelt\u00a0in\u00a0den\u00a0Wein:\u00a0das\u00a0ist\u00a0Zeichen\u00a0der\u00a0geschenkten Lebensf\u00fclle. Die Armut des Wassers und der Reichtum des Weins sind\u00a0allerdings in der Kirche seit je her eng miteinander verwoben; denken wir nur an Taufe\u00a0und\u00a0Abendmahl&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine\u00a0dritte\u00a0Beobachtung,\u00a0die\u00a0mir\u00a0eine\u00a0weitere\u00a0Bedeutung\u00a0der\u00a0Wundergeschichte\u00a0erschlie\u00dft: Als der Speisemeister dem Br\u00e4utigam den Vorwurf macht, er habe den\u00a0guten\u00a0Wein\u00a0zur\u00fcckbehalten,\u00a0hei\u00dft\u00a0es:\u00a0\u201edu\u00a0aber\u00a0hast\u00a0den\u00a0guten\u00a0Wein\u00a0<em><i>bis\u00a0jetzt\u00a0<\/i><\/em>zur\u00fcckbehalten\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In j\u00fcdischen und fr\u00fchchristlichen Texten ist eine\u00a0unvorstellbare\u00a0\u00dcberf\u00fclle von Wein ein Kennzeichen der messianischen Zeit, also der Erf\u00fcllung der\u00a0Heilszeit Gottes. In diesem \u201eJetzt\u201c liegt der Schl\u00fcssel des Verst\u00e4ndnisses: Jetzt und in\u00a0diesem Zeichen der Wandlung des Wassers in eine kaum vorstellbar gro\u00dfe Menge\u00a0Wein ist die Heilszeit in Jesus Christus erkennbar. Durch dieses Zeichen offenbart\u00a0Jesus sich als der Messias, der die Heilszeit bringt. So ist er gleichzeitig der Br\u00e4utigam\u00a0der endzeitlichen Hochzeit, zu deren Feier alle eingeladen sind und f\u00fcr die wir uns, wie\u00a0die\u00a0klugen\u00a0Jungfrauen im\u00a0Gleichnis, bereit\u00a0halten sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insofern\u00a0ist\u00a0das\u00a0Res\u00fcmee\u00a0des\u00a0Evangelisten\u00a0im\u00a0letzten\u00a0Vers\u00a0unseres Abschnittes\u00a0verstehbar: \u201eDas ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galil\u00e4a,\u00a0und er\u00a0offenbarte\u00a0seine\u00a0Herrlichkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ist unser Abschnitt nicht nur eine wunaderbare Geschichte von schier unglaublicher Wandlung des Wassers in Wein, erf\u00fcllter Traum ungez\u00e4hlter Gastgeber und Gastwirte, sondern Zeichen der Herrlichkeit Gottes in Jesus Christus, die menschliche Antwort sucht. Am Ende wird von den J\u00fcngern gesagt: \u201eUnd seine J\u00fcnger glaubten an ihn.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch\u00a0die\u00a0Bemerkung\u00a0\u201eMeine\u00a0Stunde\u00a0ist\u00a0noch\u00a0nicht\u00a0gekommen\u201c\u00a0in\u00a0der\u00a0Antwort\u00a0Jesu\u00a0auf\u00a0das Ansinnen\u00a0seiner\u00a0Mutter\u00a0ist\u00a0die Andeutung\u00a0des\u00a0Leidens\u00a0und\u00a0Todes\u00a0Jesu\u00a0gegeben. Leidvolle Wirklichkeit wird also nicht illusion\u00e4r \u00fcbersprungen; aber gegen\u00a0Leiden und Qual wird hoffnungsvoll erz\u00e4hlt von dem Wunder des Sattwerdens und der\u00a0Rettung,\u00a0von\u00a0der\u00a0Gemeinschaft\u00a0und\u00a0Freude\u00a0mit\u00a0Brot\u00a0und\u00a0Wein,\u00a0genug\u00a0und\u00a0im\u00a0\u00dcberfluss. Diesem Glauben vertrauen sich die J\u00fcnger an, diesen Weg wollen sie\u00a0mitgehen\u00a0und\u00a0erhalten\u00a0ein\u00a0Zeichen\u00a0der\u00a0St\u00e4rkung\u00a0sozusagen\u00a0als\u00a0Wegweiser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich entdecke f\u00fcr mich in dieser Geschichte, dass Jesus als lebendiges Zeichen der\u00a0Herrlichkeit Gottes Lebensfreude und Lebensf\u00fclle schenkt. Das ist bis jetzt g\u00fcltig.\u00a0Diesen Weg\u00a0der Freude m\u00f6chte\u00a0ich\u00a0glaubensvoll mitgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Helmut\u00a0Schwalbe,\u00a0Pfr.i.R.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesepredigt\u00a0zum\u00a017.\u00a0Januar\u00a02021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Liebe\u00a0Leserinnen\u00a0und\u00a0Leser, wie sch\u00f6n w\u00e4re es, mal wieder ausgelassen und mit vielen Menschen ohne Abstand\u00a0und\u00a0Gesichtsmaske\u00a0feiern\u00a0zu\u00a0k\u00f6nnen!\u00a0Oftmals\u00a0w\u00fcnschen\u00a0sich\u00a0feier-freudige\u00a0Menschen, sie k\u00f6nnten aus Wasser Wein machen. In solchen Zusammenh\u00e4ngen wird\u00a0wohl keine biblische Geschichte h\u00e4ufiger erw\u00e4hnt als die Wundergeschichte von der\u00a0Hochzeit zu Kana. 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